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Antoni Jassogne - artisan luthier

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Antoni Jassogne, handwerker

DIE GEIGEN

Die Wahl des Holzes

Wir verwenden Holz, das zwischen 20 und 45 natürlich getrocknet ist. Dies ermöglicht:

Die Fichte stammt aus Rougemont in der Schweiz, aus Polen und aus dem Französischen Jura.
Den Ahorn beziehen wir aus Polen, aus Tirol und aus Metten in Deutschland, nahe der tschechischen Grenze. Manche Böden stammen auch aus dem ehemaligen Jugoslawien.

Der Entwurf

Wir stellen keine Kopien her. Modellentwürfe einer Geige sind völlig geometrisch. Zum Entwurf eines Instrument gehört der Goldene Schnitt in allen Proportionen, inklusive des F-Lochs und der Schnecke.
Wir stellen die Schablonen ausschließlich mit Lineal und Zirkel her (zur Zeit des Kathedralbaus verwendeten alle Handwerksinnungen, Architekten, Tischler und Maler dieses Verfahren (‚l’art du trait‘).

Die Umsetzung

Wir stellen alle unsere Instrumente persönlich her, vom Entwurf über die Suche nach dem geeigneten Holz bis zum Lackieren und zum Zusammenbau. Wir benutzen dabei keine Maschinen. Alle Stufen des Herstellungsverfahrens werden in unserer Werkstatt durchgeführt. Wir geben keine Teile der Herstellung an andere ab.

Das Lackieren

Der natürlich Lack, den wir herstellen, besteht aus natürlichem Harz, ätherischem Ö und fettem Öl.

DER HANDWERKER ANTONI JASSOGNE

Sehen Sie einen Auszug des Films ‚Le chant du bois‘ (Die Melodie des Holzes)
Regie: Patrick Dhaussy & Isabelle Françaix
© Comic Strip Production/Dragons Films/RTBF/Images Plus

Wie und wo haben Sie Ihren Beruf erlernt?

Zunächst habe ich drei Jahre lang das Tischlerhandwerk erlernt. Nach meinem Studium am Königlichen Konservatorium von Bergen (Conservatoire Royal de Musique de Mons) bin ich nach Polen gegangen und habe beim Geigenbauermeister Franciszek Mardula die Herstellungstechniken erlernt. Anschließend habe ich meine Ausbildung bei Jean-Frédéric Schmitt in Lyon fortgesetzt und dort die Restaurierung alter Instrumente erlernt. Zuletzt habe ich ein Praktikum bei Joël Mentec und Jacques Fustier in Firminy absolviert.

Was gefällt Ihnen besser, die Restaurierung oder die Herstellung?
Was reizt Sie mehr?

Ich mag beides: Bei der Restaurierung bekomme ich manchmal sehr schöne Instrumente zu sehen. Es ist immer sehr bewegend, die Arbeit eines Geigenbauers zu sehen, der vor mehreren Jahrzehnten oder gar mehreren Jahrhunderten lebte.
Die Herstellung ist ein anderer faszinierender Teil des Berufes, denn man schafft ein Instrument vom Anfang bis zum Ende und strebt immer danach, seinen Klang und auch seine äußere Schönheit durch die Form und den Lack zu verbessern.

Was mich reizt, ist ganz einfach die Schönheit.

Welche Instrumente haben Sie geprägt?

Davon gibt es viele. Aber ich denke, das Instrument, das mich am meisten geprägt hat, ist die Geige von Arthur Grumiaux, eine Guarnerius Del Gesu von 1744, um die ich mich zehn Jahre lang gekümmert habe. Das war eine wunderschöne Geige, der Lack erinnerte an die Sonne. Sie hatte eine sehr starke Wölbung, wodurch sie sehr sensibel auf die kleinste Veränderung reagierte. Arthur Grumiaux kam fast täglich in meine Werkstatt, damit ich mich um seine Geige kümmere. Bei diesem Instrument war nichts symmetrisch, sie war auf geniale Weise schlecht gemacht.

Haben Sie andere Geigenbauer ausgebildet?

Nur sehr wenige, da dies sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und weil meine Werkstatt zu klein dafür ist. Aber ich habe meine Lebensgefährtin, Christiane Kooij, ausgebildet. Sie beschäftigt sich ausschließlich mit der Herstellung von Geigen und Bratschen.

DIE WERKSTATT

Leistungen:

  1. Herstellung: Neben unseren eigenen Kreationen stellen wir auch Instrumente auf Anfrage her.
  2. Justierung von allen Streichinstrumenten: Geigen, Bratschen, Violoncelli und Kontrabässe.
  3. Restaurierung von allen Streichinstrumenten (Cello Benoît Boussu 1753-5 in der Werkstatt restauriert).
  4. Zur Wiederherrichtung einer Barockgeige gehört:
    • ein Griffbrett und ein Steg aus verziertem Ebenholz
    • Wirbel und Steg in Barockform
    • einen Hals aus dieser Zeit
  5. Neubezug und Reparatur der Bögen.

ZUM VERKAUF STEHENDE GEIGEN

Alle der hier dargestellten Geigen stehen zum Verkauf.
Bitte kontaktieren Sie uns, um einen Termin zur Probe der Instrumente zu vereinbaren.
Klicken Sie auf eine der Geigen, um sie sich näher anzusehen.

'Je m’envole' - 352mm
'Laon' - 352mm
'Motif Cistercien II' - 352mm
'Sablon' - 353mm
'Motif Cistercien I' - 351mm
Violon baroque - 354mm
'L’initié' - 353mm
'Lapins' - 353mm
'Capricorne' (alto) - 415mm
'Trinacria' (alto) - 413mm
'Saint-Jacques' (alto) - 403mm

REFERENZEN

„Ich mag es, die Tür zu dieser Werkstatt zu öffnen und den Geruch von Holz und Lack wahrzunehmen. Hier wird man immer herzlich empfangen. Hierhin zu kommen bedeutet für mich, neben der Gewissheit, dass mir kompetent geholfen wird, jedes Mal auch, etwas Neues über diese wunderbare Kunst des Geigenbaus zu erfahren.“
ERIC ROBBERECHT
Erster Solist des Symphonieorchesters im Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel
Dozent für Kammermusik beim Königlichen Konservatorium in Brüssel (Conservatoire Royal de Musique)

„So viel Helligkeit in der Klangfarbe und einfach wunderschön.“
BENCE ABRAHAM
Geiger

„Ein weicher Klang, sehr einfach zu spielen, sehr offen. Man kann sich alles erlauben.“
TIGRAN MAYTESIAN
Solist, Dozent am Lemmensinstitut in Löwen

Le Soir - 28 décembre 1994
Le VIF l'Express - 11 août 1995
Consonances Dissonances - Janvier/mars 1997
Le Soir - 22 mars 2000
La Tribune de Bruxelles - 31 décembre 2003
Le Soir - 8 juillet 2008

KONTAKT

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn eines unserer Instrumente Sie interessiert. Vereinbaren Sie ebenso einen Termin mit uns, wenn Sie eine Justierung, eine Restauration oder jegliche andere Wiederherrichtung Ihres Instruments oder Ihres Bogens wünschen.

Rue des Renards, 21
1000 Brüssel
Belgien
Tel.: +32 (0)2 511 85 14
Mob.: +32 (0)472 33 68 86
E-mail: contact@luthier-jassogne.com

Öffnungszeiten
• Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr (vorzugsweise nach vorheriger Terminabsprache)
• Samstag: von 14 bis 18 Uhr (nur nach vorheriger Terminabsprache)